Grundsätze für Tennis-Eltern

Klare Rollenteilung

Die Rolle der Eltern ist von der Rolle des Trainers zu trennen. Die Zuständigkeiten des Trainers und diejenigen der Eltern sollten klar besprochen werden.

Die Eltern, der Trainer und das Kind sollten die gleichen realistischen Ziele verfolgen.

 

Selbständigkeit und damit Selbstvertrauen fördern

Das Tennis ist die gewählte Sportart des Kindes. Es darf auch „Nein“ sagen zum Tennis. Die Eltern sollten interessiert sein, das Kind unterstützen aber nicht zu stark involviert sein (nicht an jedem Training oder Turnier dabei sein).

Die Eltern sollten das Verhalten (Fairness, Kampfgeist) des Kindes höher bewerten als das Match-Resultat.

Nach dem Match sollten die Eltern das Kind immer gleich behandeln, egal ob es gewinnt oder verliert.

Die Eltern sollten äusserlich einen positiven und ruhigen Eindruck machen, egal ob das Kind verliert oder schlecht spielt.

 

Langfristigkeit als Ziel

Die Eltern sollten sich bewusst sein, dass das Tennis als Vorbereitung auf das Leben angesehen werden kann, denn nur wer die Persönlichkeit des Kindes fördert, hat langfristig Erfolg.

Ihr Kind schuldet ihnen nichts für ihren zeitlichen oder finanziellen Einsatz. Die einzige Erwartung, die sie haben können, ist, dass ihr Kind eine selbständige und reife Person wird. Alles andere (Tennisprofi) wäre ein Bonus.

Bei frühen Erfolgen z.B. aufgrund eines körperlichen Vorsprungs oder eines Trainingsvorsprungs ist es wichtig, dass sie und ihr Kind am Boden bleiben und weiter hart an Technik und Kondition arbeiten.